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Wie kann ich automatische Weiterleitungen und einfaches Cloaking erkennen?

Klicken Sie in den Google-Ergebnissen auf den Link zu der Site des mutmaßlichen Spammers. Beobachten Sie dann, ob oben, in der Befehlszeile Ihres Browsers eine andere Seite angezeigt wird als die, die Google in grün unter der Kurz-Beschreibung der Seite angegeben hat. Wenn in Grün:

www.suchbegriff.edv-t.de/y.htm steht,
aber anschließend sofort auf die Seite
www.suchbegriff.edv-t.de/x.html weitergeleitet wird,
dann liegt “automatische Weiterleitung” vor.

Diese Weiterleitung erfolgt oft so schnell, dass sich die Seite in Ihrem Browser gar nicht aufbauen kann. Sie sehen nur kurz die Seite y.htm in der Befehlszeile, doch dann kommt sofort x.html.

Für diese Weiterleitungen kann es legitime Gründe geben. Zum Bespiel wollen viele Site-Betreiber, dass alle Besucher nur über die Start-Seite einsteigen. Manche Zeitungen wollen nicht, dass man einen Artikel liest, bevor man sich nicht auf der Start-Seite registriert hat.

Spam liegt immer dann vor, wenn inhaltlich die Kurzbeschreibung in den Google-Ergebnissen nicht mit der Seite, auf die weitergeleitet wird, übereinstimmt. Ganz schlimm wird es, wenn der Name oder Slogan eines Mitbewerbers in der Google-Kurzbeschreibung (description-Snippet) steht, dann aber auf die Seite eines Mitbewerbers weitergeleitet wird. Da freut sich jeder Rechtsanwalt, der auf Abmahnungen spezialisiert ist.

Aber wie kann ich denn die Seite sichtbar machen, die Google offenbar mit seinem Spider “Googlebot” besucht hat, die aber in meinem Browser so kurz aufblitzt, dass ich den Text nicht lesen kann?

Gehen Sie so vor, um “automatische Weiterleitung” zu entdecken::

  • Mit dem Cursor bei dem Ergebnis von Google auf die untere, grüne URL zeigen.
  • Dann die rechte Maustaste drücken. Es öffnet sich ein Menü. Dort “Ziel speichern unter...” auswählen und speichern.
  • Dann diese Seite nicht im Browser, sondern im Editor öffnen. Man sieht dann den Quelltext.
  • Machen Sie dann einen Suchlauf mit dem Wort “Script”
  • Löschen Sie alles, was zwischen <script> und </script> steht und speichern Sie dann die Seite erneut.
  • Anschließend können Sie diese Seite normal in Ihrem Browser ansehen, ohne dass die Weiterleitung gestartet wird.

Was viele Spammer nicht wissen: Es gibt einige Seiten im Internet, auf denen alles archiviert wird, was man in der Vergangenheit gemacht hat. http://www. archive.org   ist eine solche Fundgrube. Da kann man dann auch noch nach Jahren sehen, was man so alles gemacht hat.

 

Und wie erkennt man Cloaking?

  • Gehen Sie mit dem Cursor in den Google-Ergebnissen unter der Kurzbeschreibung der verdächtigen Seite auf “Im Cache”.
  • Dann klicken Sie auf die rechte Maustaste. Es öffnet sich ein Menü. Wählen Sie “Ziel speichern unter...” und speichern Sie die Seite. Merken Sie sich das Verzeichnis, in das Sie die Seite abgelegt haben.
  • Öffnen Sie die Seite mit dem Editor. Entfernen Sie das Script, wie oben unter “automatische Weiterleitung” beschrieben.
  • Unterscheidet sich die Seite, die über die weiter oben beschriebene Methode (grüne URL) gefunden haben von der, die Sie aus dem Cache von Google gezogen haben? Wenn die Seiten bis auf den Vorspann von Google identisch sind, dann liegt vermutlich kein Cloaking vor. Wenn aber deutliche Unteschiede vorliegen, die auch noch einen Mitbewerber begünstigen, dann liegt mit großer Wahrscheinlichkeit Coaking vor.

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