Haben Sie schon einmal in einer Suchmaschine “Advanced Search” benutzt? Sicher wissen
Sie, dass es einen Unterschied macht, ob Sie eine Suche nach
oder
durchführen: Im ersten Fall kann eine Seite gefunden werden, die “gelbe Kleider und rote
Schuhe” enthält, im zweiten Fall werden nur Seiten auf gezeigt, die tatsächliche “gelbe Schuhe” im Text enthalten.
Wenn Sie:
eingeben, dann werden Ihnen nur Seiten angezeigt, die zwar das Wort Schuhe, aber nicht
das Wort Kleider enthalten. Kleider wird hier durch das Zeichen “-” (minus) als negatives Keyword gekennzeichnet.
Bei Google AdWords können Sie negative Keywords als Filter benutzen, bei anderen Pay
-per-Click-Programmen wie Overture und Espotting nicht. Diesen Vorteil sollten Sie unbedingt nutzen, aus zwei Gründen: a) Weil Sie dadurch viele unerwünschte Besucher gar
nicht erst anlocken b) Sie dadurch Ihre CTR (Click-Through-Rate) erhöhen können. Die CTR ist der Anteil der erfolgreichen Einblendungen Ihrer Kleinanzeige in Prozent. Ein halbes
Prozent ist die vorgeschriebene Mindest-Rate, zwei Prozent ist schon sehr gut. Besonders seltene Keywords können auch schon einmal 10% und mehr erreichen.
Wer teure Produkte hoher Qualität in seinem Online-Shop verkaufen will, sollte Wörter wie
“Schnäppchen, billig, billiger, günstig, guenstig, guenstiger usw.” als negative Keywords einsetzen. Dadurch werden seine Kosten drastisch gesenkt, weil erstens weniger Klicks von
Nicht-Käufern ausgelöst werden und zweitens die CTR steigt. Da Google die Kosten pro Klick nach der Höhe der CTR berechnet, zahlen Sie weniger pro Klick, je besser das, was
Sie bieten, mit dem übereinstimmt, was der in Google Suchende eingegeben hat. Sucht jemand nach “billigen Turnschuhen”, dann sollten Sie, wenn Sie nur “Turnschuhe höchster
Qualtität” bieten, am besten gar nicht mit Ihrer Anzeige auftauchen. Sie können also die CTR durch negative Keywords drastisch erhöhen. Und noch erfreulicher, Sie bekommen nicht nur
mehr Klicks von der für Sie richtigen Zielgruppe, diese Zielgruppe wird auch mit größerer Wahrscheinlichkeit bei Ihnen kaufen. Es steigt also nicht nur die Click-through-Rate (CTR), sondern auch die Konversions-Rate von Clicks zu Aufträgen.